Business Intelligence – Die Technologie der Zukunft

In diesem Artikel stellen wir Ihnen eine Technologie der Zukunft vor. Der Begriff Business Intelligence ist inzwischen schon einem breiten Fachpublikum aus Wirtschaft und IT bekannt. Wir erläutern Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Fakten zu diesem IT-Trend.

  1. Business Intelligence Systeme
  2. Business Intelligence und Big Data
  3. Business Intelligence und Data Mining
  4. Business Intelligence Business Analytics

Business Intelligence

Heutzutage ist es zur Normalität geworden, dass in einem Betrieb extrem große Datenmengen zur Verfügung stehen. Diese sind zunächst unstrukturiert und haben noch keine starke Aussagekraft. Aus dieser Tatsache folgt die Frage, wie man am besten Herr dieser Daten wird. Wie können Datenmengen genutzt werden, um richtige unternehmerische Entscheidungen zu treffen? Dabei geht es um die sinnvolle und effiziente Auswertung von Daten. Im Hardware-Bereich stehen im leistungsstärkere Server und Prozessoren zur Verfügung, die die schnelle Auswertung großer Datenmengen ermöglichen.

Dazu ist es wichtig, Daten in eine Form zu bringen. Es bietet sich an, die vorhanden Daten zueinander in Beziehung zu setzen. Stellen Sie sich eine Tabelle mit vielen Spalten vor. Welche Spalten hängen voneinander ab? Dabei spricht man auch von Dimensionen und Relationen. Beispielsweise ist die Zeit eine Dimension und ein Artikel hat eine Relation zu einer Kategorie.

Eine Frage die zu diesem Beispiel passen würde wäre: in welcher Kategorie wurden im letzten Jahr die meisten Artikel verkauft?

Business Intelligence Systeme

Nutzen Sie eines der vielen Business Intelligence Systeme, um leistungsstarke Datenanalysen durchzuführen. Im Zusammenhang mit Business Intelligence spricht man auch von der sogenannten Data Science, also von der Wissenschaft der Daten. Diese beschäftigt sich unter anderem damit, wie Daten gespeichert und geändert werden. Zusätzlich werden mögliche Datenstrukturen betrachtet.

Es hat sich sogar ein Berufsprofil gebildet, das dazu passt: Data Scientists. Vor allem Wirtschaftsinformatiker sind bestens geeignet für Business Intelligence, da sie die Sichtweisen von Wirtschaft und Informationstechnik miteinander vereinen. Aber auch Informatiker verfügen über alle notwenigen Fertigkeiten und Fähigkeiten, um sehr große Datenmengen zu strukturieren und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Verfügbare Daten sind daher immer nur so gut wie das Personal für das Daten-Management.

Business Intelligence und Big Data

Im 21. Jahrhundert ist es zum Alltag geworden, dass sich in größeren Konzernen ganze Abteilungen mit der Optimierung von Big Data (sehr großen Datenmengen) beschäftigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Sammlung und Strukturierung von sehr großen Datenmengen. Das bedarfsgerechte Management von Big Data steht ebenfalls im Vordergrund. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Zahlungsdaten von EC- und Kreditkarten.

Business Intelligence und Data Mining

Beim Durchsuchen, Strukturieren und Auswerten von Daten hat sich der Fachbegriff Data Mining etabliert. Grundsätzlich können Datenmengen auch verwendet werden, um ein bestimmtes zukünftiges Verhalten vorherzusagen. Nutzen Sie ein Business Intelligence Tool für die sogenannte Predictive Analytics. Dieses Verfahren erkennt Muster aus einer großen Datenmenge und erstellt auf dieser Basis eine Prognose. Ein Beispiel dafür ist das zukünftige Einkaufsverhalten einer Person. Wenn Sie in einem Online-Shop beispielsweise auswerten, nach welchen Produkten ein Kunde zuletzt gesucht hat, können Sie eine Vorhersage erstellen lassen, welches Produkt der Kunde unter Umständen als nächstes kauft.

Business Intelligence Business Analytics

Alle genannten Verfahren fallen unter den Oberbegriff der Business Analytics. Professionelles Personal beschäftigt sich im Unternehmen mit der Auswertung von Daten. Dabei sollte auf eine angemessene IT-Infrastruktur und geeignete Datenbanklösungen geachtet werden. Dann steht dem idealen Einsatz von Business Intelligence nichts mehr im Wege.