Artikel zum Thema Big Data

Die riesigen Datenmengen(Big Data) im Internet und auf Servern von Unternehmen, Behörden und sonstigen Organisationen nennt man Big Data. Dieser Datenberg wird immer größer, wächst exponentiell, ist unübersichtlich und schwer zu verarbeiten. Mit technologisch immer anspruchsvolleren Programme soll er bewältigt werden.

Zwei Aspekte von Big Data

Big Data

Zum Begriff gehören grundsätzlich zwei Aspekte: die wachsenden Datenmengen und die neuen, leistungsstarken IT-Lösungen für ihre Verarbeitung. Es haben sich hierfür verschiedene Systeme etabliert, so das Machine Learning und Grid Computing für die unstrukturierten Daten, wie sie etwa in sozialen Netzwerken vorzufinden sind. Diese machen einen sehr großen Teil der Datenmengen aus und haben ein neues Zeitalter der digitalen Kommunikation eingeläutet. Die Digitalisierung als solche beeinflusst die Sammlung, Analyse, Verwertung und Vermarktung der Daten, auch das gehört zu Big Data. Gleichzeitig erzeugt unsere Konfrontation mit den riesigen Datenmengen, die auch Probleme des Datenschutzes erzeugen, einen grundlegenden gesellschaftlichen Umbruch. Zweifellos ist die neue Datenlandschaft ein zweischneidiges Schwert: Wir fühlen uns durchleuchtet und überwacht, doch gleichzeitig profitieren wir auch als Verbraucher davon, dass man uns kennt. Die sinnlose Werbeflut wird zumindest online schon ein wenig kanalisiert, weil uns Google auf unsere IP-Adresse Werbung nach unseren Interessen einspielt. Die Unternehmen profitieren ohnehin durch ein viel gezielteres Marketing.

Wettbewerbsvorteile für Unternehmen durch Big Data Analytics

Firmen können mit den neuen Daten die Interessen ihrer Kunden viel besser ermitteln. Für eine fortschrittliche Analytik setzen sie moderne Software Tools ein. Nach Auswertung der Datenanalysen verfügen die Unternehmen über bessere Entscheidungsgrundlagen für ihre Geschäftstätigkeit. Größere Konzerne analysieren die Daten im eigenen Haus und setzen dafür Data Scientists ein. Das sind Experten für Datenanalysen und Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen. Kleinere Firmen verlagern diese Aufgabe zu spezialisierten Dienstleistern. Die Quellen für Big Data Analysen sind beispielsweise Webprotokolle, Internet-Clickstreams, Telekommunikationsdaten, Social-Media-Daten und Informationen von Sensoren. Technisch kommen bei den Datenanalysen quelloffene Software-Frameworks zum Einsatz.